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Mark Scheibe
"Songs & Stories"

Ein Abend mit einem Multi-Talent

Mark Scheibe

Er kann nicht nur hervorragend mit den Tasten umgehen, er spielt, singt, schreibt und hat eine eigene Lebensphilosophie entwickelt:
„Ich bin Mark Scheibe, ein freundlicher Snob, der mit seinem Steinway-Flügel auf einem Hausboot lebt. Ich habe Opern komponiert, in Hotels gelebt, Geld für Unsinn ausgegeben und irgendwann beschlossen, das Ganze „Lebenskunst“ zu nennen.“
Seitdem schreibe ich jeden Sonntag darüber – und auf der Bühne kommt alles zusammen.“
Im BerliMus wird er singen, spielen und aus seinen ungemein witzigen und sprachgewandten Sonntagskolumnen lesen.

Ein brillanter Unterhalter!”  Cathrin Bonhoff RBB-Abendschau

Mark Scheibe

Mark Scheibe – Komponist, Pianist, Performer, Songtexter, Autor, 1968 in Bremen geboren, komponierte für die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, das Filmorchester Babelsberg und die Staatskapelle Berlin – in vielen Formaten, in denen Hoch- und Revuekultur zusammenkommen: das mit dem ECHO Klassik ausgezeichnete Educationprojekt Melodie des Lebens, die Latenightshow Wunderhorn in der Berliner Staatsoper, die Berlin Revue im Admiralspalast. Fürs Theater Freiburg entwarf er die Jugendoper Zeitgeisterbahn, für die Berliner Volksbühne vertonte er das Heiner-Müller-Spektakel Germania für Orchester und Chor. Die Elbphilharmonie spielte ein paar Tage vor Pandemieausbruch seine Deutschland-Symphonie. Das Babylon Orchester Berlin führte Mark Scheibes Vertonung des viereinhalbstündigen Stummfilms Dr. Mabuse – der Spieler auf. Mark Scheibe veröffentlichte drei Alben als Sänger gegenwärtiger Jazz-Chansons und schreibt die wöchentliche Zeitgeistkolumne www.sonntagskind.blog

„Nach einem Mark Scheibe-Konzert geht man mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause.”  (Weser Kurier)

Mark Scheibe Sonntagskind

Sonntagskolumne (Ausschnitt)

… Bahnfahren kann die Hölle sein. Besonders Freitagnachmittag. Keine Angst, dies wird keine gewöhnliche Klage über die Inkompetenz der Bahn, die Rücksichtslosigkeit laut telephonierender Alphamännchen, die „Herr Reimann, ich grüße Sie!“ durchs Ruheabteil brüllen und klagen, dass sie die Quartalszahlen noch immer nicht auf dem Schreibtisch haben, weil Meiser aus dem Accounting mal wieder Dienst nach Vorschrift macht. Wenn man dann das Glück hat, im sogenannten BordBistro des verspäteten ICE ein Plätzchen zu finden zwischen hektisch tippelnden Laptopsklaven, mit haushohen Rucksäcken bestapelten Duschverweigerern und passiv-aggressiven Psychowracks, die dauernd Flüche in sich hineinfauchen, als hätten sie Selbstverletzungs-Tourette, kann man sich dann freuen?
Ja. Wenn der Kellner zugleich der beste Entertainer Deutschlands ist. Wie eine mittellose Mutter, die ihren Kindern das Gefühl gibt, ein Königreich zu bewohnen, verwandelt Monsieur Picard, so steht es auf seinem Namensschild, den Fütterungswaggon in ein Varieté. Ihm gelingt das Kunststück, ein deutsches BordBistro in einen Salon der Gegenwart zu verzaubern, er bringt uns alle miteinander ins Gespräch. Mit Leichtigkeit, Witz und Unverschämtheit…

Samstag, 26.9.2026 um 20:30 im Berlimus-Haus, Streckfußstraße 9, 13125 Berlin, Einlass ab 20 Uhr

Für unsere Veranstaltungen sind aufgrund der beschränkten Platzkapazität vorherige Platzreservierungen zwingend erforderlich.

Bitte dafür das Kontaktformular mit Angabe der Veranstaltung nutzen.

Eintritt bei Austritt:  Unsere Veranstaltungen verfolgen keine kommerziellen Absichten. Zur Deckung der Unkosten wird jedoch am Ausgang gesammelt (>10 EUR p.P.) 

Wir wünschen viel Vergnügen!